Ein Gespräch, das alles verändert hat — und nur zehn Minuten dauerte.
Ein Dienstag. Nichts Besonderes. Ein kurzes Telefonat zwischen zwei Terminen.
Ihr wurde eine Bereichsleitung angeboten. Größeres Team, mehr Verantwortung. Alle sagten: „Mach das."
Aber etwas in ihr sagte: Nein. Und das hat sie verunsichert. „Bin ich undankbar? Feige? Fehlt mir der Ehrgeiz?"
Eine einzige Frage: „Was würde die Person tun, die du in fünf Jahren sein willst?"
Stille. Dann: „Die würde ablehnen. Die würde sagen: Ich bin da, wo ich hingehöre. Und ich bin stark genug, das auszusprechen."
Zehn Minuten. Sie hat abgelehnt. Nicht aus Angst, sondern aus Klarheit.
Drei Monate später: „Seit ich diese Entscheidung getroffen habe, bin ich zum ersten Mal wieder wirklich bei dem, was ich tue."
Das ist die Art von Wirkung, an die ich glaube. Nicht Monate voller Methoden. Sondern der richtige Moment, die richtige Frage, und ein Mensch, der die Antwort längst in sich trägt.
Du hast alles, was du brauchst. Manchmal braucht es nur jemanden, der die eine Frage stellt, die alles sortiert.
Meine Frage: Welche Entscheidung steht gerade vor dir --- und was würde die Person tun, die du in fünf Jahren sein willst?
Führen Sie sich selbst, und alles andere folgt.
— Ralf
Weitere Impulse
Schau gern in die vollständige Übersicht für mehr Gedanken aus der Serie „Führung ist kein Zuschauersport".